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- Kategorie: Diskussionsbeiträge
Starke Gefahr für den Lateinunterricht in Österreich
In Österreich will BM Wiederkehr den Lateinunterricht in einer Hauruck-Aktion seit letzten Mittwoch stark kürzen, Motto: Speed kills.
Keine Einbindung von Experten, sondern planloses Agieren auf Zuruf von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. Schlagwort: KI und Medien- und Demokratiebildung statt Latein.
Die neuen Lehrpläne wurden eben fertiggestellt, darin wurde Demokratiebildung als Unterrichtsprinzip aller Fächer (NICHT als Einzelfach) stark positioniert. Zweifellos sind ja die klassischen Sprachen demokratiebildende Fächer par excellence. Diese Lehrpläne werden nur so gar nicht wirksam, sondern es muss wieder von vorne begonnen werden.Fazit: Letztlich wird hier ein Frontalangriff auf das Gymnasium bzw. die AHS durchgeführt, Latein ist nur die Speerspitze der Argumentation, um die primitiven Instinkte zu bedienen.
Es werden auch die lebenden Fremdsprachen gekürzt, ebenso sind schulautonome Fächer durch die Einführung von "KI" und "Medien- und Demokratiebildung" in Gefahr. Ebenso wird auf der Homepage der NEOS behauptet, dass die Lehrer eingebunden worden seien oder dass die Klassischen Sprachen europaweit stark zurückgingen, z. B. in Italien.
Bitte unterschreiben Sie Petition und verbreiten Sie sie. Link zur Umfrage:https://mein.aufstehn.at/petitions/latein-ist-kein-luxus-es-ist-bildung?source=bluesky&utm_source=bluesky&share=a10bc8cb-7d67-4f5d-8e5f-8da955f63b9c
[Peter Glatz]

