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Herzlich Willkommen im DAV Nordrhein-Westfalen!

davnrw-vorstand-2018

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ist Ihnen im Verlauf Ihres Studiums oder Ihres Berufes schon einmal der Deutsche Altphilologenverband (DAV) begegnet? Falls Sie diesen Fachverband der Lehrer der Alten Sprachen an den Schulen und Universitäten nicht kennen, geben wir Ihnen gerne einige Informationen.

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Neue Stundentafel G9: Eingabe an das Schulministerium

Auf die besorgten Nachfragen vieler Kollegen und Kolleginnen von 50 Schulen unseres Landes mit humanistischem Profil hat der DAV eine Eingabe an den Staatssekretär des Schulministeriums, Herrn M. Richter, formuliert und dabei deutlich die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die neue Stundentafel von G9 erhebliche Stundenkürzungen im Lateinunterricht ab Klasse 5, also finstere Wirkungen auf einen fundierten früh einsetzenden Lateinunterricht, mithin eine Gefahr für die Existenz von Gymnasien mit humanistischem Profil bedeuten würde. Äußerungen, mehr Stunden seien möglich, warten auf die Bestätigung und den Hinweis auf die konkrete Umsetzung. Wir sind gespannt.

Lesen Sie hier den vollständigen Text des Schreibens, das der DAV Nordrhein-Westfalen nicht nur an den Staatssekretär, Herrn Richter, sondern auch an die schulpolitischen Sprecherinnen der CDU - (Frau Vogt) und der FDP (Frau Müller -  Rech) und den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Herrn Dr. Optendrenk gesendet hat:


Herrn Staatssekretär
Mathias Richter
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen,
40190 Düsseldorf

Betr.: Stundentafel für das neunjährige Gymnasium - Schulen mit Lateinunterricht in Klasse 5
Essen, d. 17. November 2018

Sehr geehrter Herr Staatssekretär!

Den Deutschen Altphilologenverband erreichen derzeit immer mehr Klagen von Kollegen, die an den noch 49 Gymnasien in Nordrhein-Westfalen unterrichten, in denen in Klasse 5 Lateinunterricht angeboten wird. (Außerdem wird an der Laborschule Bielefeld Lateinunterricht in Klasse 5 angeboten.) Ursache ist der Entwurf der Stundentafel für G9, der zu Anfang September den Schulen zugeleitet wurde. In der Stundentafel sind für den Fremdsprachenunterricht (im folgenden FU genannt) für die Klassen 5 und 6 nicht mehr als 9 Stunden angesetzt. Im alten G9-System standen den Gymnasien mit Lateinbeginn 14 (= 2x7) Stunden zur Verfügung, und sie konnten selbst entscheiden, ob sie Latein mit 5 und Englisch mit 2 Stunden anboten oder ein 4:3-Modell wählen wollten. In dieser Zeit gab es damit keinerlei Schwierigkeiten.

Die neue Stundentafel zwingt die Gymnasien aber nun dazu, Lateinunterricht auf einen Umfang von 3 oder sogar 2 Stunden pro Schuljahr zu kürzen, wenn sie sich nicht im Bereich der Ergänzungsstunden erhebliche Einschränkungen auferlegen wollen. Dazu sind heutige Schulleiter, sicher aus guten Gründen, nicht mehr bereit. Die Lateinfachschaften können ebenfalls aus guten Gründen einen derart radikal verkürzten Unterricht kaum noch befürworten. Es ist abzusehen, dass die Anzahl der Latein-5-Gymnasien, die die G8-Jahre und die Ära Löhrmann noch überstanden haben, jetzt dramatisch vermindert wird, wenn nicht schnell gehandelt wird.

Das wäre ein besonders schmerzhafter Verlust im Bereich der Schullandschaft in NRW. Die meisten dieser Gymnasien sind traditionsreiche altsprachliche Gymnasien, deren Geschichte zum Teil bis in die Zeit der Reformation zurückreicht. Aus ihnen sind zu allen Zeiten bedeutende Persönlichkeiten der Wissenschaft, der Staatsverwaltung, auch große Techniker und Ingenieure hervorgegangen. Der Lateinunterricht ab Klasse 5 ist für diese Schulen ein Kernelement ihres besonderen Profils. Abgesehen davon setzt die Politik der Landesregierung auf die Vielfalt der Angebote. Eine „Einfalt“ im Bereich des FU, wie sie jetzt zu erwarten ist, stünde im krassen Gegensatz dazu.

Mein Kollege Dr. Norbert Gertz, ehemaliger Lehrer am Ratsgymnasium Bielefeld, hat Sie, sehr geehrter Herr Staatssekretär, auf das Problem bereits persönlich angesprochen und teilte mir mit, dass Sie eine große Bereitschaft gezeigt haben, sich um die Frage zu kümmern. Auf das Erscheinen der überarbeiteten Stundentafel und der neuen Lehrpläne können die Schulleitungen nicht warten. Sie müssen jetzt, in diesen Tagen, entscheiden, welche Angebote ihre Schulen unter G9-Bedingungen machen wollen, weil auch die Tage der Offenen Tür anstehen.

Daher bittet Sie der Deutsche Altphilologenverband: Handeln Sie bitte sofort! Bitte bestärken Sie die Leitungen der betroffenen Schulen darin, den Lateinunterricht in Klasse 5 fortzusetzen, und kündigen Sie im Bereich des FU eine Änderung der Stundentafel an, die den Schulen ermöglicht, ein ausreichendes Stundenangebot für Latein zu machen, ohne auf Ergänzungsstunden zurückgreifen zu müssen.

 

Ianualia 2019

ianualia-2019

Das Institut für Altertumskunde der Universität zu Köln veranstaltet am Freitag, den 11. Januar 2019 die Ianualia 2019.

Das Programm findet sich hier zum Download.

Die Kosten des Mittagsimbisses betragen 12 € und sind vor Ort zu entrichten. Für die Planung des Buffets wird um vorherige Anmeldung aller an diesem Mittagsimbiß Interessierten bis spätestens Mittwoch, den 5. Dezember 2018 (unter Angabe Ihres Namens an die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) gebeten.

 

Römersonntag in Dortmund

roemersonntag-nrw

Weitere Infos:

http://www.vfau-tremoniensis.de

 

Fortbildung: Die griechische Antike – Gemeinsames Erbe Europas XVI

Fortbildung für Griechischlehrerinnen und -lehrer in NRW

Kath. Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim,

12. bis 14. Dezember 2018

Programm:

Mittwoch, 12.12.16

09.30 Begrüßung und Eröffnung der Tagung durch das Leitungsteam

09.45 LRSD Dr. Wilfried Bentgens: Informationen aus der Schulaufsicht

11.00 Stehkaffee

11.30 StD Dr. Otmar Kampert: Aktuelles zum Abitur

12.30 Mittagessen

14.30 Prof. Dr. Jürgen Hammerstaedt, Köln: Diogenes von Oinoanda

16.00 Stehkaffee

16.30 Dr. Susanne Aretz, Bochum: Kreuzfahrt in die Antike

18.00 Abendessen

19.00 Christiane Schulz, Köln: Mighty Aphrodite - ein Film von Woody Allen mit tragischem Chor

Donnerstag, 13.12.16

ab 8.00 Frühstück

09.00 Dr. Leonie Teubler, Köln: Philosophieren im Zeichen des Hermes

10.30 Stehkaffee

11.00 Prof. Dr. Christian Pietsch, Münster: Herodot und die Freiheit des Menschen im geschichtlichen Handeln

12.30 Mittagessen

14.30 Dr. Ursula Mandel, Frankfurt: Weibliche Verschleierung in der griechischen Bildkunst

16.00 Stehkaffee

16.30 Prof. Dr. Jörg Rüpke, Erfurt: Religion in der Stadt

18.00 Abendessen

Abend zur freien Verfügung

Freitag, 14.12.16

ab 8.00 Frühstück

09.00 Prof. Dr. Peter Riemer, Saarbrücken: Die dramaturgische Funktion der Träume in den Orest-Tragödien. Von Aischylos’ Orestie bis zur Taurischen Iphigenie des Euripides

11.00 Stehkaffee

11.30 Irmgard Meyer-Eppler, Christiane Schulz: Schülerorientierte Übungsformen zum Übersetzen an Hand des neuen Kantharos

12.30 Mittagessen

14.00 Rückblick, Evaluation, Anregungen

Änderungen im Detail vorbehalten

 

Fortbildung: Übersetzen im Wandel

Einladung zu einer Veranstaltung im Rahmen der unterregionalisierten Lehrerfortbildung im Fach Latein am Gymnasium und an Schulen mit GOSt
Bezug: Amtliches Fortbildungsprogramm der Bezirksregierung Düsseldorf, Dez. 46

Thema: Übersetzen im Wandel
Referent: Dr. Thomas Brückner
Termin/Zeit: Mittwoch, den 10.10.2018, 15.00 bis ca.18.00 Uhr
Ort: Geschwister-Scholl-Gymnasium, Redinghovenstr. 41, 40225 Düsseldorf , Raum 213

Information zum Thema der Fortbildung:
Der übersetzerischen Arbeit kommt im Lateinunterricht zentrale Bedeutung zu. Dabei gilt das Augenmerk auf Schüler- wie Lehrerseite zwei verschiedenen Sprachen gleichzeitig. Der mögliche Gegensatz von Sinn- oder Textverständnis und Strukturverständnis verweist auf den Kern der Übersetzungsproblematik. Die Fähigkeit zu übersetzen entwickelt sich bei den Schülern über einen langen Zeitraum, doch trifft der vom Lehrer geführte Unterricht bewusst oder unbewusst schon früh Grundsatzentscheidungen. Die Fortbildung möchte größere Klarheit über das vermitteln, was die übersetzerische Arbeit im Unterricht bis in Einzelheiten bestimmt und prägt. Die Beispiele setzen im Anfangsunterricht ein, behandeln Erscheinungen der lateinischen Syntax und fokussieren abschließend das Verständnis und die Wiedergabe des Prädikativum in ausgewählten Beispielen von Ovids Metamorphosen.

Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte bis zum 03.10.2018 über den angefügten Bogen an. Die von Ihrer Schulleitung benannten Lehrkräfte gelten als zu dieser Fortbildungsveranstaltung abgeordnet und sind somit dienstunfallrechtlich geschützt. Reisekosten werden nicht von der Bezirksregierung erstattet. Ein Antrag auf Sonderurlaub ist nicht erforderlich, da es sich um die Teilnahme an einer Veranstaltung der amtlichen Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer handelt.

»Informationen und Anmeldebogen zum Download (PDF)


 

Fortbildung: Lateinunterricht heute – Aktuelle Aspekte

Unbenanntes Dokument
Das IfL - Institut für Lehrerfortbildung bietet in einem zweijährigen Rhythmus eine Fortbildungstagung für Latein-Lehrerinnen und - Lehrer sowie ReferendarInnen an. Dieses Jahr ist es wieder so weit.
Besondere Aufmerksamkeit bei der Themenauswahl ist den aktuellen und künftigen Autoren im Zentralabitur NRW geschenkt worden.

Kurs 18211303

Lateinunterricht heute – Aktuelle Aspekte

15. – 16. November 2018

Kardinal-Hengsbach-Haus, Dahler Höhe 29, 45239 Essen

Leitung: Dr. Matthias Laarmann, Dr. Anja Wieber, Dr. Thomas Böhm (IfL)

Referenten: Rudolf Henneböhl, Dr. Norbert Larsen, Prof. Dr. Bernhard Linke, Dr. Stefan Müller, Prof. DDr. Helmut Seng, Dr. Bettina Tremmel, Dr. Anja Wieber.

Kursentgelte: 90,00 €

Anmeldeschluss: 11.10.2018

Kursanmeldung: https://www.ifl-fortbildung.de → Veranstaltungen → Fachspezifische Unterrichtsentwicklung → Fremdsprachen.

Programm:

DO. 15.11.2018

(alle Vorträge mit Anschlussdiskussion)

10.00 – 10.15 Uhr

Dr. Matthias Laarmann (Dortmund)

Begrüßung, Formalia

10.15 – 11.45 Uhr

Rudolf Henneböhl (Bad Driburg):

Ovids Weg vom Liebeselegiker zum Liebesepiker

12.00 Uhr

Mittagessen

14.00 – 15.30 Uhr

Dr. Norbert Larsen / Dr. Stefan Müller (Hagen):

Augustinus – was ein Lateinlehrer über ihn wissen sollte.
Fachdidaktische Hinweise und Unterrichtsbausteine

15.30 – 16.00 Uhr

Kaffeepause

16.00 – 18.00 Uhr

Dr. Anja Wieber (Dortmund)

„Das Leben des heiligen Augustinus“ (2009, mit Franco Nero, Alessandro Preziosi u.a.) – ein Filmgespräch

18.00 Uhr

Abendessen

19.30 – 21.00 Uhr

Wiss. Ref.‘ Dr. Bettina Tremmel (LWL Münster):

Neue Erkenntnisse der römischen Provinzialarchäologie in Westfalen

FR. 16.11.2018

 

9.00 – 10.30 Uhr

Prof. Dr. Bernhard Linke (Univ. Bochum):

Das ‚Bellum Iugurthinum‘ und der Gegenwartsanalytiker Sallust, oder:
Was zwei historische Kontexte verbindet

11.00 – 11.15 Uhr

Stehkaffee

11.15 – 12.30 Uhr

Prof. Dr. Dr. Helmut Seng (Univ. Frankfurt/M.)

Sallust und Livius - Synkrisis zweier römischer Historiker

12.30 Uhr

Mittagessen

»Informationen zum Download (PDF)

 

Didaktik-Workshop: Neulatein im Unterricht am Beispiel von Ubertino Carraras Columbus (1725)

neulatein-ws-2018Das Lateinische hat als Basissprache Europas die europäische Kulturgeschichte gerade in Mittelalter und Früher Neuzeit entscheidend geprägt. Die reiche lateinische Literatur dieser Epochen liefert einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis europäischer Geschichte und Kultur und ist daher in besonderer Weise geeignet, im Unterricht die Fähigkeit der historischen Kommunikation zu vermitteln. Obschon in den Lehrplänen regelmäßig erwähnt, spielen mittel- und neulateinische Texte im Unterricht nur eine marginale Rolle.

Im Didaktik-Workshop soll anhand des Columbus-Epos des Jesuiten Ubertino Carrara (1642-1716), in dem in enger sprachlicher und formaler Anlehnung an Vergil die ‚Entdeckung‛ Amerikas episch ausgestaltet wird, exemplarisch ein neulateinischer Text didaktisch für den Unterricht erschlossen werden. Dabei sollen auch allgemeine Fragen zur Verwendung mittel- und neulateinischer Texte im Lateinunterricht diskutiert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehramtsstudierende sowie Lehrerinnen und Lehrer. Am Vorabend, den 19.6.2018 hält Dr. Christian Peters an der Universität Bonn zudem einen öffentlichen Vortrag zum neulateinischen Epos, der den Workshop inhaltlich vorbereitet.

Leitung: Dr. Christian Peters
Zeit: Mittwoch, 20.6.2018
16.15 – 17.45 Uhr

Ort: Walter-Kranz-Raum (3.099)
Universität Bonn
Am Hof 1e, 53113 Bonn

Fragen sowie Anmeldung – bis 4.6.2018– per Mail an Alexander Winkler
( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

» Informationen zum Download (PDF)

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