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Herzlich Willkommen im DAV Nordrhein-Westfalen!

vorstand-11-2019

v.l.n.r:: Dr. Jochen Sauer, Dr. Matthias Laarmann, Dr. Susanne Aretz, Dr. Anja Wieber, Oliver Klewer, Heinz-Jürgen Schulz-Koppe

+++ Der DAV NRW hat einen neuen Vorstand gewählt: StD‘ Dr. Susanne Aretz (1. Vorsitzende), StR Johannes Maximilian Nießen, M.Ed. (Stellv. Nordrhein), StD Dr. Matthias Laarmann (Stellv. Westfalen) +++

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ist Ihnen im Verlauf Ihres Studiums oder Ihres Berufes schon einmal der Deutsche Altphilologenverband (DAV) begegnet? Falls Sie diesen Fachverband der Lehrer der Alten Sprachen an den Schulen und Universitäten nicht kennen, geben wir Ihnen gerne einige Informationen.

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Unterricht in der zweiten und dritten Fremdsprache für die Zeit nach den Osterferien: Antwort an Staatssekretär Mathias Richter

Herr Staatssekretär Richter hat sich am 31. März für unsere Vorschläge zur Behandlung der zweiten und dritten Fremdsprache während der Coronapandemie (Brief vom 13.03.21) bedankt und will sie in seine weiteren Überlegungen einfließen lassen. Die Landesverbände des DAV, des VdF und des DSV haben am 1. April darauf geantwortet und bitten weiterhin um ein Gespräch und um explizite Hinweise in einer neuen Schul-E-Mail.


An Herrn
Staatssekreta
̈r Mathias Richter Ministerium für Schule und Bildung Düsseldorf

01.04.2021

Unterricht in der zweiten und dritten Fremdsprache für die Zeit nach den Osterferien

- Ihr Schreiben vom 31.03.21

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Richter,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben. Wir danken ebenso für das in der Schulmail vom 25.03.21 offerierte Gesprächsangebot für Vertreter*innen der Lehrerverbände. In dieser Funktion möchten wir Ihnen bereits jetzt darlegen, welche Alternativen für den Unterricht in den Zweiten und Dritten Fremdsprachen wir uns nach den Osterferien vorstellen.

Die Zweiten und Dritten Fremdsprachen werden nur in ganz wenigen Ausnahmen im Klassenverband unterrichtet. Daher ist es unabdinglich, dass die Schüler*innen der Zweiten und Dritten Fremdsprachen in festen Lerngruppen zusammenkommen bzw. als Lerngemeinschaften unterrichtet werden.

In den allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb führen Sie im Unterpunkt Präsenzunterricht und Klassenteilung zwar aus, dass „für die Fremdsprachen bzw. den Wahlpflichtbereich Anpassungen erforderlich und die Schulen, die für sie besten Möglichkeiten wählen können.“
Gleichwohl formulieren Sie in der Schulmail vom 05.03.21, dass eine „Durchmischung im Rahmen der äußeren Differenzierung, im Wahlpflichtbereich sowie im Unterricht der zweiten Fremdsprache vermieden“ werden soll. In der Praxis wird dies als Verbot der Fortführung der bisherigen Lerngruppen gelesen, denn Schulleiter*innen verstehen: Die Schüler*innen sind im Klassenverband zu halten und mit Aufgaben zu versorgen. Die Möglichkeiten der Anpassung werden daher sehr selten erwogen.

Die Praxis seit dem 15.0.3.21 zeigt, dass Hauptfächer, die einen erheblichen Teil zur Denkentwicklung der Schüler*innen beitragen und wesentliche Sprachqualifikationen vermitteln, nur in einer notbetreuungsähnlichen Form erteilt werden. Fachlehrer*innen werden zur Aufsicht statt zum qualifizierten Unterricht eingesetzt, müssen sogar in vielen Fällen zwischen fünf Lerngruppen während einer Stunde hin und her springen. Das bedeutet: erhöhtes Infektionsrisiko und erschwertes Arbeiten für Schüler*innen und Lehrer*innen. Echte Lernbegegnungen mit Einführung der Aufgaben und Sichern der Lernfortschritte sind nicht möglich.

Welche Alternativen sehen wir?

An allen Schulen werden Notbetreuung und vielerorts auch Lernräume angeboten, in denen Schüler*innen der Sek I lernen können. In diesen wechselnden Schüler*innengruppen werden unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln sowie einer engmaschigen Dokumentation Schüler*innen aus verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen in einem Raum betreut bzw. beaufsichtigt.
In allen Jahrgängen der Oberstufe werden die Schüler*innen im Kurssystem unterrichtet. Während dies in den Jahrgängen der Qualifikationsphase in voller Präsenz stattfindet, sind die Kurse der Einführungsphase durch den Wechselunterricht deutlich reduziert.

Schüler*innen der Sek I sind in der Regel als halbe Klasse anwesend, da der andere Teil in Distanz lernt. Genauso träfe dies für alle Sprachgruppen bzw. festen Lerngruppen im Wahlpflichtunterricht zu.

Die Lerngruppen in der zweiten und dritten Fremdsprache sind feste Lerngruppen, die Anwesenheit wird dokumentiert. Daher bitten wir dringend zu prüfen, ob diese nicht wie die Kurse der drei Jahrgänge der Oberstufe sowie die Gruppe der Notbetreuung nach den Osterferien wieder in Präsenz eingerichtet werden können.

Wenn die Stunden in den Zweiten Fremdsprachen und im Wahlpflichtbereich in den Randstunden liegen oder gelegt werden, könnten diese nach dem Präsenzunterricht in Distanz bzw. als Videokonferenzen für die dann ungeteilte Lerngruppe abgehalten werden. Niemand weiß, wie sich die Situation nach den Osterferien entwickeln wird, aber für die Fremdsprachen wäre es besser, Distanzunterricht als keinen Unterricht erteilen zu können.

Wir bitten daher darum, in der nächsten Schulmail die Zweiten und Dritten Fremdsprachen explizit zu thematisieren und den Schulleitungen gegenüber eindeutig zu formulieren, wie ein gemeinsamer Unterricht in der festen Lerngruppe ab dem 12. April 2021 möglich sein kann:


- im Wechselunterricht mit einer Anwesenheit von in der Regel der halben festen Lerngruppe in Präsenz,
- im Distanzlernen durch Verlagerung der Unterrichtsstunden an den Tagesbeginn oder das Tagesende.

Wir würden es begrüßen, wenn Sie mit uns, den Fremdsprachenverbänden, auch das direkte Gespräch suchten, wie Sie es in Ihrer Schulmail vom 25. März angekündigt haben.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und verbleiben mit freundlichen Grüßen
für die Landesverbände
des DAV

Dr. Susanne Aretz
Dr. Matthias Laarmann Maximilian Nießen

der VdF
Andreas Nieweler Ulrike C. Lange

des DSV Thomas Döring Cornelia Walter



 

"Reden wir über Latein..."

Latein – aktuell auch im 21. Jahrhundert: Reden wir doch einmal mit denen, die Latein selbst lernen, mit denen, die Latein an junge Menschen weitergeben, mit dem Kabarettisten und Moderator Christoph Süß, der kein Latein hatte, und mit Prof. Harald Lesch, einem bekannten Naturwissenschaftler, der nachdrücklich für Latein eintritt.

 

Neuankündigung des DAV NRW

Die Pandemie stellte uns alle in diesem Jahr vor gewaltige Herausforderungen:

Die geplanten Fortbildungen in Präsenz mussten digital stattfinden: Das Barcamp am ZfsL Dortmund in Zusammenarbeit mit dem C.C. Buchner-Verlag wurde zu einem digitalen Barcamp am 15. Mai 2020 und war ein solcher Erfolg, dass es mit anderen Inhalten am 31. August 2020 und mit 200 Teilnehmenden wiederholt wurde. Die Fortbildung zur Leistungsbewertung, die in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Klassische Philologie der Ruhr-Universität Bochum und dem dortigen Geisteswissenschaftlichen Schülerlabor geplant war, fand am 12. September 2020 ebenfalls digital statt. Dort äußerten Sie den Wunsch nach einem Forum für den Austausch von Ideen zur Leistungsbewertung, das wir Ihnen gerne in einer geeigneten Form ermöglichen möchten.


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Für das nächste Jahr sind weitere Fortbildungen geplant: Sowohl das reale Barcamp als auch die Vorstellung des Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors sind noch nicht vergessen, werden aber Corona-bedingt noch etwas warten müssen.

Wir werden – wie es Ihr Wunsch bei den letzten Veranstaltungen war – zusammen mit dem Klett-Verlag am 20. Februar eine digitale oder Hybridfortbildung zu Methoden der Texterschließung bei der Einstiegslektüre anbieten.

Für die DAV-Landestagung 2021 ist Folgendes schon sicher:

Sie wird zweitägig am 28. und 29. Oktober 2021 in einem großen Tagungshotel in Dortmund stattfinden. Das übergeordnete Thema lautet „Lebensweltbezug antiker Texte“. Wir planen, eventuell Vorträge und Workshops parallel laufen zu lassen, und möchten Sie auch hier ermuntern, dazu selbst aktiv etwas beizutragen.

Wir haben begonnen, alle zwei Monate per E-Mail ein Rundschreiben mit anstehenden Veranstaltungen zu verschicken, haben aber leider nicht die E-Mail-Adressen aller Verbandsmitglieder. Falls Sie noch keine Rundmail erhalten haben, dies aber möchten, informieren Sie uns doch einfach eine E-Mail.

Zudem möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie auf unserer Homepage bald ein Modell einer Latinumsurkunde finden werden, die Sie Ihren Schüler*innen ausstellen können. Auch im nächsten Jahr werden wir Abiturient*innen Ihrer Schulen mit herausragenden Leistungen in den Fächern Latein und Griechisch mit einem Anschreiben, einer Urkunde und einer originalen römischen bzw. griechischen Münze prämieren. Dazu melden Sie sich bitte ebenfalls beim DAV NRW und beschränken sich bitte auf eine Schülerin bzw. einen Schüler pro Fach.

Das zweite Heft unserer Verbandszeitschrift LGNRW mit dem Titel „Digitalisierung“ werden Sie in der nächsten Woche in Händen halten. Die Themen der nächsten Hefte lauten „Leistungsbewertung“ (1/2021) und „Exkursionen“ (2/2021). Weitere Themen werden „Texterschließung“, „Einstiegsautoren“, wie z. B. „Plinius der Jüngere“, oder „Demokratiebildung“ sein. Wenn Sie an der Mitgestaltung dieser Hefte interessiert sind, wenden Sie sich bitte an uns. Wir sind auch dankbar für weitere Themenvorschläge. Wichtig ist uns lediglich für jedes Heft die Themengebundenheit und ein möglicher Bezug zum Land NRW.

Jetzt habe ich so häufig geschrieben, dass Sie sich an uns wenden können. Benutzen Sie dafür einfach folgende Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Ihre Susanne Aretz für den DAV NRW

 

Certamen Carolinum: Wettbewerb 2021

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Die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerbsdurchgang 2021 des Landesschülerwettbewerbs Alte Sprachen NRW - Certamen Carolinum sind seit Kurzem online. Auf der Internetseite https://certamencarolinum.de können sich interessierte Fachkolleginnen und -kollegen sowie Oberstufenschülerinnen und -schüler über den Wettbewerb informieren.

Zur Ausschreibung: https://certamencarolinum.de/index.php/wettbewerb/ausschreibungsunterlagen

 

Bericht zur digitalen Fortbildung des DAV NRW „Leistungsbewertung“

12.09., 10-00 – 13.30 Uhr 

Am Samstagvormittag trafen sich fast 80 motivierte Lateinlehrer*innen am Bildschirm, um via Zoom an der Fortbildung des DAV NRW teilzunehmen. Der Schwerpunkt dieser Fortbildung lag auf der Vorstellung und Diskussion des Duisburger Modells als eines Kompromisses zwischen der tradierten Fehlerkorrektur und alternativen Bewertungsformaten. Der neue Kernlehrplan für die Sek I in NRW eröffnet den Fachschaften viele Freiheiten in der Bewertung von Klassenarbeiten, die in die Bahnen der Oberstufenvorgaben münden müssen.

Im ersten Teil der Fortbildung wurde nun das Duisburger Modell, das die innovativen Ansätze des neuen Kernlehrplans mit den bewährten Verfahren verbindet, vorgestellt, erprobt und diskutiert, während der zweite Teil in Vortrag und Diskussion die grundsätzliche Problematik der Leistungsbewertung im Lateinunterricht thematisierte.

Durch die Veranstaltung des DAV NRW führten Dr. Anja Wieber und Maximilian Nießen. Um die Technik kümmerte sich Dr. Matthias Laarmann. Nach Begrüßung, Klären des Organisatorischen und einem ersten Kennenlernen in kleineren Breakoutsessions stellten Dr. Thomas Doepner und Dr. Stephanie Kurczyk das Duisburger Modell vor, das hervorgegangen ist aus der Arbeit des Duisburger Arbeitskreises und zusammengefasst auf 10 Seiten im AU 4+5 / 2017 (S. 60-69) zu finden ist.

Nach der Erläuterung der genauen Verknüpfung von Textverständnis und gemäßigter Fehlerkorrektur ging es in die Erarbeitungsphase, in der den Teilnehmer*innen eine Klassenarbeit mit Erwartungshorizont und Schülerlösung zur Korrektur vorlag. Jeder korrigierte zunächst für sich nach dem Duisburger Modell und begab sich dann in Partnerbreakoutsessions, um die Ergebnisse miteinander zu besprechen. In der anschließenden Plenumsrunde wurde z.B. die unterschiedliche Notengebung bei Textverständnis und Fehlerkorrektur, die Schwierigkeit der Fehlerzuschreibung für den lateinischen Satz oder die grundsätzliche Problematik der Verknüpfung von Sinnverständnis und Fehlerkorrektur angesprochen. Nach einer zehnminütigen Pause traf man sich erfrischt wieder, um dem Vortrag „Impulse zu weiteren Aspekten von Leistungsbewertung – Die Bewertung der schriftlichen Übersetzungsleistung von Klassenarbeiten und Klausuren, Ist-Stand und Perspektiven“ von Dr. Matthias Korn zu folgen. Hier wurden neben einer Würdigung des Duisburger Modells zwei weitere Modelle vorgestellt, das Österreichische Modell und das Schweizer International Baccalaureate. Am Ende stand die Frage, ob man nicht langfristig zu einer objektivierbaren Messung von Sinnerfassung gelangen könnte.

Die nachfolgende Diskussionsrunde war so anregend, dass sie in den Vorschlag mündete, doch die Ideen der Lateinlehrer*innen zur Leistungsbewertung in z.B. einem padlet auf der Homepage des DAV NRW zu sammeln. Auch die Edkimobefragung ergab eine sehr hohe Zufriedenheit mit der Fortbildung und den Wunsch nach weiterer Diskussion. 

Dr. Susanne Aretz

 

 

 

Bericht zur digitalen Fortbildung #Lateincamp – Latein und Griechisch digital (Teil II)

veranstaltet in Kooperation des DAV NRW zusammen mit dem Verlag C.C. Buchner,

Samstag, 14.08.2020, 15:00 – 19:00 Uhr

von Johannes Maximilian Nießen

Unter dem Titel „Neues und Praktisches zu digitalen Tools im Latein- und Griechischunterricht“ fand der zweite Teil der ursprünglich als reales Barcamp geplanten digitalen Fortbildung diesmal als Nachmittagsveranstaltung statt.

Die Moderatorinnen Dr. Susanne Aretz und Dr. Maren Saiko führten die über 200 Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilnehmer aus NRW und darüber hinaus durch ein vielseitiges Programm aus Vorträgen mit praktischen Anteilen zu Tools zum Ausprobieren. Den reibungslosen technischen Ablauf verantwortete Herr Eichner im Auftrag von CC Buchner.

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Neuer Kernlehrplan Griechisch

Der neue Kernlehrplan Griechisch ist raus. Wir freuen uns, dass er viele Vorschläge des DAV NRW übernommen hat, die insbesondere die Eigenständigkeit des Faches Griechisch gegenüber dem Lateinischen betonen.

Er ist unter dem folgenden Link auf den Seiten des Lehrplannavigators des Landesinstituts für Schule (QUA-LiS NRW) dauerhaft abrufbar:
 


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