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Herzlich Willkommen im DAV Nordrhein-Westfalen!

Liebe KoVorstand_DAV_NRWlleginnen, liebe Kollegen,

ist Ihnen im Verlauf Ihres Studiums oder Ihres Berufes schon einmal der Deutsche Altphilologenverband (DAV) begegnet? Falls Sie diesen Fachverband der Lehrer der Alten Sprachen an den Schulen und Universitäten nicht kennen, geben wir Ihnen gerne einige Informationen.

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Bundeskongress 2018: Rundschreiben des DAV-Vorsitzenden

loosAn die Mitglieder der Deutschen Altphilologenverbandes
sowie die Freundinnen und Freude der Antike,

der Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbandes steht vor der Tür, er findet in der Woche nach Ostern in Saarbürcken statt.

Wir haben ein breit gefächertes Programm mit hochwertigen Vorträgen,  praxiorientierten Arbeitskreisen, hochwertigen Exkursionen und einem interessanten Rahmenprogramm.

Acht Exkursionen bzw. Führungen in die Umgebung bzw. durch die Landeshauptstadt bieten einen Einblick in die Welt der Römer und die Geschichte Saarbrückens.

Umrahmt wird der Kongress vom dem THEATERFILM „MEDEA – DAS ARGLOSE MÄDCHEN. TRAGÖDIE“ am Dienstag und dem  Theaterstück HEKABE (Auszüge aus der gleichnamigen Tragödie des Euripides) von Georg Rootering am Freitag.

Der renommierte Umwelt- und Europapolitiker Jo Leinen wird bei der Eröffnung, die Rechtshistorikerin Tiziana Chiusi bei der Abschlussveranstaltung sprechen. Die Verleihung des Humanismuspreises an Rita Süssmuth, Laudator Peter Neher, wird wieder ein Höhepunkt des Kongresses sein.

Ein besonderes Augenmerk legen wir diesmal auch auf die musikalischen Umrahmungen der Großveranstaltungen. So musizieren bei der Eröffnung das „Christoph Mudrich Trio“, bei der Schlussveranstaltung das „Saarländische Barockensemble“, sie werden Partien aus „Dido und Aeneas“ von Henry Purcell und „Platée“ von Jean-Philippe Rameau spielen. Bei der Verleihung des Humanismuspreises wird Marie-Luise Reinhard, Mezzosopranistin und Lateinstudentin aus Mainz, mit Klavierbegleitung singen.

Der Unterricht in den Alten Sprachen in Deutschland bedarf ständiger Reflexion und Angleichung an die veränderten Verhältnisse. Ein alamierende Zeichen ist das sukzessive Verschwinden der Alten Sprachen aus dem Oberstufenunterricht infolge der Wahlverhaltens der Schülerinnen und Schüler.

Für all diese Themen bietet unser Kongress eine hervorragende Basis. Nutzen Sie die Möglichkeit durch den Besuch der breit angebotenen Vorträge und Arbeitskreise, vor allem aber ergreifen Sie die Chance zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und ganz Europa. Für den direkten Kontakt und das Gespräch gibt es auch in der Zeit der social media keinen wirklichen Ersatz.

Ein Kongress kostet Geld. Daher sind wir auf die Teilnehmerbeiträge angewiesen. Auch wenn Sie nur einen oder zwei Tage zum Kongress kommen, bitten wir um Anmeldung und um Zahlung des Kongressbeitrages, ggf. vor Ort für den/die jeweiligen Tage.

Ihnen allen weiterhin ein erfolgreiches und frohes Schaffen,

herzliche Grüße und auf Wiedersehen in Saarbrücken,

Hartmut Loos

Vorsitzender

 

Einladung: "Das Poblicius-Denkmal: Köln in augusteischer Zeit"

EINLADUNG

ZUM

STAMMTISCH

DES

VEREINS ZUR FÖRDERUNG DER ALTEN SPRACHEN IN DEN SCHULEN E.V.

ZUM THEMA:

"Das Poblicius-Denkmal: Köln in augusteischer Zeit"

WO? - Städtisches Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen, Raum B101

WANN? - Donnerstag 08.03.2018, 19:00 Uhr

KONTAKT – Herr Nießen, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mehr Informationen zum

[DOWNLOAD]


 

Stellungnahme des DAV NRW zur Frage der 2. Pflichtfremdsprache im neuen G 9

Der DAV NRW wendet sich mit Nachdruck gegen eine Einführung des Lateinischen als zweiter Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 6 mit der bisherigen Stundenverteilung, so dass mit Abschluss der Jahrgangsstufe 10 das Latinum formal erreicht werden könnte.

Die Wiedereinführung von G9 wurde vor allem deswegen gefordert, um die Kindern an unseren Schulen zu entlasten. Die Einführung der zweiten Fremdsprache schon ein Jahr nach der systematischen Einführung der ersten Fremdsprache bleibt aber nach wie vor eine Belastung der uns anvertrauten Kinder. Die Rückmeldungen von Eltern wie von Kollegen oder Kolleginnen nicht nur unserer Fachrichtungen weisen darauf hin.

Der Gedanke, rein rechnerisch die Stundenzahl zwischen 6. und 10. Klasse ebenso abzudecken wie zwischen 7. und 11. Klasse und damit den Erwerb eines qualifizierten Sprachzertifikats zu begründen, greift auf qualitativer, pädagogischer und bildungsorientierter Ebene zu kurz. Schülern und Schülerinnen können in einer frühen oder jungen Entwicklungsphase der Jahrgangsstufe 6 nicht in derselben Intensität und Qualität sprachliche Inhalte und Phänomene dargelegt werden wie bei einem Einsatz der 2. Fremdsprache in Jahrgangsstufe 7. Dies wäre aus pädagogischer Sicht nach wie vor eine Belastung.

Außerdem ist zu beachten, dass für die Klasse 6 relevante grammatische Begriffe und Sachverhalte im vorlaufenden Deutschunterricht häufig nicht zugrunde gelegt werden. Neben der Sprachreflexion ist ein wesentlicher Inhalt des altsprachlichen Unterrichts der Zugang zu Basistexten der europäischen Kultur, um die Bildung der uns anvertrautenSchülerinnen und Schüler zu fördern. In der Lektürephase der Jahrgangsstufen 9 und 10 ist dieser Zugang wiederum wegen des Entwicklungsstandes dieser Altersstufen zumindest erschwert, auch dies zeigen die Erfahrungen von G8. Wenn wir vertiefte fachbezogene Bildung wieder zum Ziel nordrhein-westfälischer Schulpolitik machen wollen, wird das Erreichen dieses Ziels erheblich behindert.

Schließlich dürfte der Erwerb des Latinums nach der Jahrgangsstufe 10 dazu führen, das Fach Latein nicht in die 11 weiterzuwählen. Aufgrund des Zuwahlverbots ist damit zu erwarten, dass Latein als Fach in der Oberstufe für Grund- und Leistungskurse nicht mehr angewählt wird. Die Aussage des Philologenverbandes Nordrhein-Westfalen, der gerade in diesem Wegfall der 2. Fremdsprache nach Kl. 10 einen Vorteil sieht, weist der DAV mit Nachdruck zurück.Aus diesen Gründen befürwortet der DAV NRW grundsätzlich die Einführung der zweiten Fremdsprache in Klasse 7 und der dritten, insbesondere des Griechischen, in derJahrgangsstufe 9, wie es sich in der Laufbahn des G9 früher bewährt hat.Daneben sieht der DAV NRW durchaus auch folgende Möglichkeit: Einführung der zweiten Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 6, Erwerb des Latinums nach der Jahrgangsstufe 11. Dies ist unsere Wunschvorstellung, denn sie böte die Möglichkeit, gerade den Beginn der Spracherwerbsphase behutsamer, gründlicher und langsamer gestalten zu können und damit die Schülerinnen und Schüler zu entlasten. Andererseits dürfte so auch gewährleistet sein,einen ebenso altersgerechten wie adäquaten Zugang zu den Basistexten der Lektürephase zu ermöglichen. Zum dritten besteht so auch der Anreiz, das Fach Latein in der Oberstufeweiterzubelegen. Die Erfahrungen des DAV in Niedersachsen bestätigen diese Überlegungen

 

Römisch-Germanisches Museum Köln: Öffnungszeiten 2018

HINWEIS: Das Römisch-Germanische Museum in Köln ist noch bis zum Ende des Jahres 2018  geöffnet; weitere Informationen finden Sie unter

http://www.roemisch-germanisches-museum.de

 

Presse: Werner-Jaeger-Preis 2017

werner-jaeger-preis-2017

–  Außerordentliches Engagement für Altertumswissenschaften –

Aus "Nettetal aktuell": Lobberich (sp). Zum zweiten Mal bekamen Wissenschaftler für ihre Verdienste im Bereich Altertumswissenschaften den Werner-Jaeger-Preis verliehen. Denn sie hatten sich in herausragender Weise für den Erhalt des geistigen Kulturerbes des Philologen engagiert.

Das Orchester des gleichnamigen Gymnasiums eröffnete die Veranstaltung in der Werner-Jaeger-Halle. Gemeinsam mit dem Deutschen Altphilologenverband (DAV) sowie der Gesellschaft für antike Philosophie (GANPH) überreichte der Verkehrs- und Verschönerungsverein Lobberich den Preis. Erstmals erhielten auch vier Schüler eine Auszeichnung. „Damit soll an Werner Jaegers Bemühen erinnert werden, gerade auch junge Menschen an die Beschäftigung mit den Geisteswissenschaften heranzuführen“, fasste Christian Weisbrich (VVV Lobberich) zusammen.

Auch Bürgermeister Christian Wagner lobte den Einsatz der erfahrenen Wissenschafter sowie den des Nachwuchses. Ebenso sprach der parlamentarische Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur des Landes NRW, Klaus Kaiser MdL, seine Anerkennung aus.

Hartmut Loos, Vorsitzender des Altphilologenverbandes (Speyer), hielt eine Laudatio zur „Preisverleihung für erfahrene Wissenschaftler“ an Professor Hellmut Flashar (Bochum). Professor Friedemann Buddensiek, Vorsitzender der Gesellschaft für Antike Philosophie (Frankfurt), hielt eine Laudatio für Nachwuchsforscher an Dr. Wei Cheng (Peking).

Lesen Sie den vollständigen Presseartikel hier: 

http://nettetalaktuell.de/2017/10/09/werner-jaeger-preis-2017/

und hier: 

http://www.wz.de/lokales/kreis-viersen/stadt-nettetal-vergibt-werner-jaeger-preis-1.2532767

 

Broschüre - Latein auf Stein in Prüm

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Im vergangenen Jahr hat mein Leistungskurs Latein am bundesweiten Wettbewerb zur digitalen Schule der Initiative „IDEEN BEWEGEN - Digitale Bildung neu denken“ teilgenommen.

 

Im Projekt „Lingua Latina in tabula – Latein auf dem Tablet“  haben die Schülerinnen und Schüler des Regino-Gymnasiums Prüm lateinische Inschriften der Stadt Prüm mithilfe der Tablets fotografisch erfasst, dokumentiert, übersetzt, kommentiert und in Form verschiedener Produkte für verschiedene Zielgruppen zugänglich und nutzbar gemacht.

Eines dieser Produkte ist die Broschüre „Latein auf Stein in Prüm“, die ich Ihnen kurz vorstellen möchte. Auf insgesamt 28 gedruckten Farbseiten (siehe Beispiel der Titelseite, keine Farbkopien!) im Format 21 x 21 cm werden nicht nur die bearbeiteten Inschriften dokumentiert, sondern auf diesem Wege auch wichtige Aspekte der Stadtgeschichte und der ehemaligen Benediktinerabtei Prüm präsentiert. Nicht zuletzt gibt es schülernahe Einblicke in das Fachgebiet der Epigraphik.

Ein Projekt „Latein auf Stein“ an sich ist nicht neu. Ähnliches gab und gibt es bereits an anderen Schulen und in anderen Städten.

Das Besondere an unserem Projekt ist die methodische und didaktische Verzahnung von digitalen Medien mit alter Sprache, historischen Inhalten und einem Spezialgebiet der klassischen Philologie.

Wir möchten die Ergebnisse unserer Arbeit gerne weitergeben:

Unsere Broschüre ist für 10,- Euro käuflich zu erwerben.

Interessierte Käufer erhalten dafür nicht nur die oben beschriebene Broschüre „Latein auf Stein in Prüm“, sondern – für Lateinlehrerinnen und Lateinlehrer sicherlich von besonderem Interesse – in einer Projektbeschreibung inhaltliche, methodische, didaktische und technische Hinweise, wie das Projekt realisiert wurde und wie es auf eine eigene Lerngruppe und Situation übertragen werden könnte. Ferner werden als Anregung zur eigenen Umsetzung die weiteren Produkte des Projektes (Homepage, Film, interaktive Stadtralley, Ausstellung, Lektüreausgabe) vorgestellt.

Wenn Sie Interesse an unserer Broschüre haben, schreiben Sie einfach eine email an latein@regino-gym.de

(Stephan Welker, Regino-Gymnasium Prüm)

 

Griechisch in der Zeitschrift "Der Altsprachliche Unterricht"

nav-griechisch-au-teaserDr. Benedikt Simons hat eine Übersicht erstellt über alle Artikel des Altsprachlichen Unterrichts, die das Griechische betreffen. Durch eine übersichtliche Gliederung ist ein gezielter Zugriff möglich.

Folgende Rubriken finden Sie hier:

  • Didaktisches
  • Dichtung
  • Tragödie
  • Komödie
  • Historiographie
  • Philosophie
  • Rhetorik/Reden
  • Kaiserzeitliches
  • Neues Testament
  • Archäologisches
  • Epigraphisches/Numismatisches
  • Rezeption
  • Neugriechisch
  • Diverses
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