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Aktuelles

+++ Achtung: Hinweis des DAVNRW +++


Leider müssen wir unsere Landestagung in Dortmund (Hybridveranstaltung am 28. Und 29. Oktober) wegen zu geringer Anmeldezahlen absagen. Wir verschieben sie auf das nächste Jahr und werden hier und in einer Rundmail schon bald die genauen Daten und den Ort ankündigen. Wir hoffen sehr, dass die Pandemie dann keine wichtige Rolle mehr spielen wird.

Ihre Susanne Aretz


 

Digitale Fachtagung: "Werte- und Demokratieerziehung. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Zugänge"

fachtagung_bielefeld_2021

Digitale Fachtagung für LehrerInnen und Studierende der Alten Sprachen:

 "Werte- und Demokratieerziehung. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Zugänge"

(Universität Bielefeld, Donnerstag 30.09.2021 16:00-19:00 Uhr via zoom)

» Weitere Informationen zum Download (PDF)

 

Bericht zur digitalen DAV-NRW-Fortbildung „Texterschließung bei der Einstiegslektüre“ am 28.08.2021

Am Samstagvormittag des 28.08.2021 versammelten sich insgesamt ca. 80 hochmotivierte Teilnehmerinnen – darunter Lehrkräfte der Alten Sprachen an weiterführenden Schulen wie Lehrende an Universitäten gleichermaßen – zu einer digitalen Fortbildung des DAV NRW zu dem wichtigen Thema „Texterschließung bei der Einstiegslektüre“.

Die Teilnehmenden wurden von Dr. Susanne Aretz, der DAV-Landesvorsitzenden, begrüßt und von Dr. Thomas Doepner, der die Veranstaltung souverän moderierte, auf die Thematik des Fortbildungshalbtags eingestimmt, der sowohl eine methodische als auch inhaltliche Schlüsselfunktion für den altsprachlichen Unterricht zukommt.

Zunächst führte Frau Prof.'in Dr. Edith Schirok in einem sehr fundierten „Terminologiekurs“ in die wissenschaftlichen Grundlagen Textlinguistik ein, da dieser eine Relevanz für die alten Sprachen und den altsprachlichen Unterricht zukommt. Ein besonderes Augenmerk des Vortrags lag dabei auf der Textgrammatik und -kohärenz. Unterrichtliche Gelegenheiten zur Begegnung mit der Textlinguistik veranschaulichte die Vortragende anhand eines Auszugs aus Senecas 16. Brief.

Der anschließende Vortrag der Fachdidaktikerin Marina Keip konkretisierte die von Frau Prof.'in Dr. Schirok skizzierten Erkenntnisse für die Praxis des altsprachlichen Unterrichts: Ausgehend von der Zielperspektive, dass letztlich die Interpretation des jeweiligen Originaltextes Maßstab unterrichtlichen Handelns ist, wurde dazu  der Bogen von einer vorausschauenden Unterrichtsplanung und -vorbereitung über die Aufgabenkonstruktion geschlagen. Dazu bediente sich die Vortragende zahlreicher veranschaulichender Text- und Aufgabenbeispiele aus ihren einschlägigen Publikationen.

In einer einstündigen Breakout-Session erarbeiteten Kleingruppen von Fachkolleginnen und -kollegen dann Texterschließungsaufgaben mit Musterlösungen zu einem von drei im Vorfeld präparierten Originaltexten (Caesar, Petron, Phaedrus). Organisatorisch betreut wurden die Teilnehmenden dabei von einem hervorragend vorbereiteten Team von Moderatorinnen und Moderatoren, die die Arbeitsergebnisse bündelten und in einer abschließenden Plenumsphase vorstellten. Beeindruckend war im Ergebnis das Zusammenspiel einer Vielfalt von Aufgabenangeboten, die zugleich in Hinblick auf den Lernertrag der Fortbildungsveranstaltung allesamt vergleichbar waren.

Die Anbahnung eines Perspektivwechsels von der Übersetzung zur Erschließung lateinischer Originaltexte wird wohl ein nachhaltiger Eindruck der Veranstaltung bleiben.

Ein besonderer Dank gilt schließlich den organisatorisch-technischen custodes der Fortbildungsveranstaltung Oliver Klewer und Dr. Matthias Laarmann, die im Hintergrund für einen bestmöglichen Ablauf sorgten. Angesichts der großen Nachfrage – nur etwa ein Drittel der Interessierten konnte für die Veranstaltung zugelassen werden – sind eine Wiederholung der Fortbildung sowie eine Folgeveranstaltung geplant, die der ausführlichen Nachbesprechung sowie dem Austausch über die unterrichtlichen Erfahrungen im Nachgang der Fortbildung dienen soll. Die nächste Veranstaltung des DAV NRW wird die Landestagung in Dortmund vom 28. bis 29. Oktober 2021 sein.

 

Stellenausschreibung Universität Mainz

Ausschreibung einer Stelle für eine Lehrkraft für besondere Aufgaben (m/w/d) (Hebräischlehrer*innenstelle) an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz


Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wis-senschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für inter-national renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadt-nahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aus allen Kontinenten.

Fachbereich 01 – Evangelisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Lehrkraft für besondere Aufgaben (m/w/d) in Teilzeit (75%)

» Zur Ausschreibung (Download, PDF)

 

Programm der Landestagung 2021 in Dortmund

Ort: Radisson Blu in Dortmund, An der Buschmühle 1, 44139 Dortmund

Donnerstag, der 28. Oktober 2021


Uhrzeiten

  1. Schiene
  1. Schiene

Bis 10.00

Ankommen und Kaffee

10.00 - 10.15

Begrüßung

10.15 -11.15

Prof. M. Schauer: "Latein lebt!" Zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft einer unsterblichen Weltsprache?

11.15 – 11.45

Kaffee

11.45 – 12.45

Prof. Dr. K.-W. Weeber: Die Jugend von heute. Cicero in pro Caelio über die Generationenkonflikte, Jugendsünden und Erziehungsmethoden

Prof.‘ M. Rühl (Osnabrück):
"Die Jungs vertragen sich, lernen und machen Sport." Bildung und Erziehung im Hause Cicero am Beispiel der Briefe

 

Bis 14.00

Mittagessen

14.15-15.15

Dr. J. Fündling: Knigge in der Antike. Unterschätzt und facettenreich: Quellenmaterialien und neue Forschungsperspektiven zur Ära des Antoninus Pius (138-161)

S. Antrecht: Rhetorik in lateinischen und griechischen Texten

15.15-15.45

Kaffee

15.45-Ende

Bericht des Vorstandes, Fragen der Mitglieder

 

Freitag, der 29. Oktober 2021

 

Uhrzeiten

  1. Schiene
  1. Schiene

09.00-10.00

Prof.‘ Dr. K. Wesselmann, Happy Endings bei Terenz. Gewalt, Legitimation und Lateinunterricht

10.00 - 10.30

Kaffee

10.30 -11.30

Neues von der Schulaufsicht

11.30-12.30

Dr. M. Holtermann: Persönlichkeitsbildung durch Mythen

Prof.´ N. Hömke:

"Wir brauchen hier mehr Bier!" -Römischer Alltag in Briefen vom Hadrianswall

Bis 14.00

Mittagessen

14.15-15.15

Planungsperspektiven

 


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